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Vocaholics Tübingen

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Pop a cappella
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„Bei diesem Chor besteht Suchtgefahr“

Ulrich Mundt kommentiert unseren Auftritt im Neckarwestheimer Schloss Liebenstein wie folgt am 17. Oktober 2006 in der „Heilbronner Stimme“

„Ihr Name deutet auf Suchtverhalten hin. In der Tat: Das Publikum [...] zeigte sich mehr und mehr süchtig nach den Rock- und Pop-Songs des Tübinger A-cappella-Ensembles Vocaholics, dessen 14 Mitglieder nicht nur stimmlich, sonder auch mit humoristischen Blödeleien überzeugten. [...]
Gummibärchen flogen durch die Luft, eingewickelt in Papiere, deren Aufdruck zusammengelegt das Wort „Kin-der-lie-der“ ergab. Die sangen die Tübinger denn auch. Und zwar das, was aus der Glotze dringt: Biene Maja, Pippi Langstrumpf und Heidi (samt Alphornklängen). Instrumente brauchen die 14 als Begleitung nicht. Die sind sie selber A-cappella eben.
Werke der Pop- und Rock-Literatur aber stehen bei den Männern im Vordergrund ihres Wirkens. Das reicht von „Eye of the tiger“ über Elvis Presleys „Jailhouse Rock“ bis zu Michael Jacksons „Billie Jean“.
Nicht nur als Gruppe überzeugten die Sänger, sondern auch als Solisten und als mit Spaß am Spaß gesegnete Conferenciers. Die Ansagen machten beinahe den Hauptteil des Vergnügens aus. [...]
Die Comedian Harmonists seligen Angedenkens grüßten mit „Wenn ich vergnügt bin“, mit „Hu! Ha!“ erwachte Dschingis Khan zu neuem Leben. Mit Englisch und Deutsch allein aber geben sich die Vocis (so nennen sie sich zärtlich selber) nicht mehr zufrieden. Die Schlagersprache der 60er und 70er war schließlich Italienisch, und so fehlten Adriano Celentanos „Azzurro“ und „Donne“ von Zucchero nicht. [...]
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